ANKARA: Das Verfassungsgericht der Türkei hat das von der konservativ-islamischen Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan beschlossene Gesetz aufgehoben, mit dem das Kopftuchverbot an Universitäten abgeschafft worden war.
Das Gesetz verstoße gegen das Verfassungsgebot der Trennung von Staat und Religion, erklärten die Richter in Ankara. - Die laizistischen Kräfte in der Türkei sehen im Kopftuch ein religiöses Symbol. Sie werfen Erdogans AKP-Partei vor, das Land schleichend islamisieren zu wollen. - Dem Verfassungsgericht liegt ein Antrag vor, die AKP zu verbieten. Wann eine Entscheidung fällt, ist nicht bekannt.
(Deutsche Welle)
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