BERLIN: Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich noch immer 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.
Damit gehöre Deutschland zu den Staaten mit der größten Ungleichheit bei der Bezahlung von Männern und Frauen in der Europäischen Union, sagte EU-Sozialkommissar Vladimir Spidla der Tageszeitung 'Die Welt'. Nur in Estland, Zypern und der Slowakei sei der Unterschied noch größer. Im statistischen Mittel verdienen Frauen in der EU 15 Prozent weniger. Spidla forderte die deutschen Arbeitgeber auf, das Prinzip 'gleicher Lohn für gleiche Arbeit' auch anzuwenden. Zudem verlangte er eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
(Deutsche Welle)
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