PEKING: Nach dem Nein der Bürger Irlands zum EU-Reformvertrag hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier einen vorübergehenden Ausstieg des Landes aus dem europäischen Integrationsprozess als mögliche Option bezeichnet.
Dann könnte der Vertrag zwischen den übrigen 26 Mitgliedsländern in Kraft treten, sagte Steinmeier am Rande seines China-Besuchs in Peking. - Bei dem Referendum hatten 53 Prozent der Iren den EU-Vertrag von Lissabon abgelehnt. - In 18 EU-Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, ist das Vertragswerk schon ratifiziert. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy forderten in einer gemeinsamen Erklärung, dass der Ratifizierungsprozess in den restlichen acht Mitgliedsstaaten weitergehen müsse.
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