N'DJAMENA: Mutmaßliche Gegner des tschadischen Präsidenten Idriss Deby haben nach Regierungsangaben die Stadt Goz Beïda im Osten des Landes angegriffen.
Dabei kamen auch irische und niederländische Soldaten der europäischen Friedenstruppe EUFOR unter Beschuss, wie deren Sprecher Gavin Young mitteilte. Der tschadische Kommunikationsminister Mahamat Hissene machte vom Sudan unterstützte regierungsfeindliche Rebellen für den Angriff verantwortlich. Beide Länder werfen sich vor, Rebellengruppen im Nachbarland zu unterstützen. Der Sudan hatte deshalb vor wenigen Wochen die diplomatischen Beziehungen zum Tschad abgebrochen. Die 4.000 Mann starke EUFOR-Truppe im Osten des Tschad soll vor allem die rund 300.000 Flüchtlinge aus der sudanesischen Krisenregion Darfur vor Übergriffen schützen.
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