SKOPJE: Zwei Wochen nach der von Gewalt überschatteten Parlamentswahl in Mazedonien ist die Wiederholung der Stimmabgabe in knapp 190 Wahllokalen weitgehend friedlich verlaufen.
Die Nachwahl hat aber keine Auswirkung auf das Ergebnis vom 1. Juni. Die konservative Partei von Regierungschef Nikola Gruevski hatte die Wahl klar gewonnen. In Gebieten mit überwiegend albanischstämmiger Bevölkerung hatten Ausschreitungen mit einem Todesopfer die Wahl behindert. Auch über Wahlbetrug und Einschüchterungsversuche war berichtet worden. Die Nachwahlen betrafen rund neun Prozent der Wahlberechtigten.
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