PEKING: Zum Abschluss seiner dreitägigen China-Reise hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Erdbebenregion in der südwestchinesischen Provinz Sichuan besucht.
Angesichts der 70.000 Todesopfer und Millionen Obdachlosen betonte Steinmeier, Mitgefühl allein reiche nicht. Mit deutscher Unterstützung werden acht Schulen wiederaufgebaut. Insgesamt beläuft sich die deutsche Hilfe für das Katastrophengebiet auf etwa 24 Millionen Euro. Zuvor hatte der Außenminister erklärt, die Beziehungen zwischen den Regierungen in Berlin und Peking stünden wieder auf einem breiten Fundament. Er verwies auf die Bedeutung Chinas als ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat, wo es um so schwerwiegende Konflikte gehe wie das iranische Atomprogramm, die Nahost-Problematik und den Kampf gegen den Klimawandel.
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