LUXEMBURG: Nach dem 'Nein' der Iren zum EU-Reformvertrag wollen die Staaten der Europäischen Union rasch einen Ausweg aus der Krise finden.
Bereits an diesem Montag kommen in Luxemburg die Außenminister der 27 Mitgliedsländer zusammen, um über mögliche Konsequenzen zu beraten. Dabei wird es unter anderem um die Frage gehen, ob es künftig ein 'Kerneuropa' von Staaten geben soll, die bei der europäischen Integration schneller als andere voranschreiten. Erste Entscheidungen könnten am Donnerstag fallen, wenn die EU-Staats- und Regierungschefs zu einem Gipfeltreffen nach Brüssel kommen. - Der bei dem Referendum in Irland gescheiterte EU-Reformvertrag hatte das Ziel, die Europäische Union demokratischer und handlungsfähiger zu machen. Das nach jahrelanger Debatte erstellte Vertragswerk sollte eigentlich Anfang 2009 in Kraft treten.
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