BAGDAD: Bei einem Autobomben-Anschlag auf einem belebten Markt in der irakischen Hauptstadt sind mehr als 50 Menschen getötet und etwa 80 verletzt worden.
Der Selbstmordattentäter zündete den Sprengsatz in der Nähe eines mehrstöckigen Gebäudes in einem zumeist von Schiiten bewohnten Stadtteil. Das Haus und etliche Geschäfte wurden zerstört. Die meisten Opfer des Anschlags sind nach Angaben der Polizei verbrannt oder erstickt. Seit der am 10. Mai vereinbarten Feuerpause zwischen Regierungstruppen und schiitischen Extremisten ist es in Bagdad weitgehend ruhig gewesen. - Im nordirakischen Mossul erschossen Unbekannte einen Journalisten des irakischen Fernsehens auf offener Straße.
(Deutsche Welle)
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