HARARE/GENF: Simbabwe hat einen Mitarbeiter des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte kurz nach der Einreise wieder ausgewiesen.
Die scheidende Hochkommissarin Louise Arbour erklärte in Genf, sie sei sehr enttäuscht über die Aktion der Regierung in Harare. Präsident Robert Mugabe verweigere die Kooperation mit dem Kommissariat. Unterdessen berichtete die staatliche Zeitung 'The Herald', dass die Führung Simbabwes das vor zwei Wochen verhängte Arbeitsverbot für Nicht-Regierungsorganisationen teilweise wieder aufgehoben habe. Dies gelte für solche Organisationen, die sich mit der Verteilung von Lebensmitteln oder im Kampf gegen die Ausbreitung von AIDS engagierten. Mugabe wirft dem Westen vor, ihn auch mit Hilfe einheimischer Hilforganisationen stürzen zu wollen.
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