BRÜSSEL: Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union drängen auf eine friedliche und faire Stichwahl um das Präsidentenamt am kommenden Wochenende in Simbabwe.
Zum Abschluss ihres Gipfeltreffens in Brüssel schlossen sie weitere Sanktionen gegen die umstrittene Herrschaft von Amtsinhaber Robert Mugabe nicht aus, sollte dessen Einschüchterung der politischen Opposition im Vorfeld der Stimmabgabe kein Ende finden. An die Afrikanische Union und die Staatengemeinschaft des südlichen Afrika appellierte die EU, ausreichend Wahlbeobachter nach Simbabwe zu entsenden. Unterdessen gab die Partei von Oppositionsführer Morgan Tsvangirai in Harare bekannt, sie werde am kommenden Montag über einen möglichen Boykott der Stichwahl entscheiden.
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