BERLIN: Bundeswirtschaftsminister Michael Glos erwartet von der beim Krisengipfel im saudi-arabischen Dschidda beschlossenen Steigerung der Erölförderung keine direkte Entspannung beim Ölpreis.
Er glaube nicht, dass sehr rasch größere Mengen an Erdöl zur Verfügung stünden, sagte Glos. Dazu sei in den vergangenen Jahren zu wenig in die Erschließung neuer Erdölfelder und in Raffinerien investiert worden. Öl und Gas blieben auf Dauer ein knappes Gut. Deshalb sei man sich in Dschidda einig gewesen, dass die Energieeffizienz gesteigert werden müsse. Ungeachtet dessen stieg der Ölpreis für die wichtigsten Sorten um über einen Dollar pro Barrel.
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