ANKARA: In der Türkei hat das Verfassungsgericht mit der mündlichen Verhandlung zum Verbot der Regierungspartei AKP begonnen.
Der Chefankläger, Generalstaatsanwalt Abdurrahman Yalcinkaya, beschuldigte die Organisation, gegen das Verfassungsgebot eines säkularen Staates zu verstoßen. Regierungschef Tayyip Recep Erdogan arbeite offen und verdeckt daran, das islamische Scharia-Recht einzuführen, sagte der Generalstaatsanwalt laut Nachrichtenagentur Anadolu. Als Beweis führte er auch den Versuch der AKP an, das Kopftuchverbot an Universitäten aufzuheben. Das Gericht hatte das neue Gesetz für verfassungswidrig erklärt. - Die Partei wird sich am Donnerstag verteidigen, ein Urteil wird nicht vor August erwartet. Die EU und Deutschland kritisierten im Vorfeld den Antrag zum AKP-Verbot.
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