MADRID: Die Versorgung mit Öl bleibt laut Internationaler Energieagentur (IEA) auch mittelfristig angespannt.
Eine schnelle Besserung sei nicht in Sicht, erklärte die Agentur bei der Vorlage ihrer jährlichen Prognose beim Welt-Erdöl-Kongress in Madrid. Trotz der Rekordpreise werde der Verbrauch auch in den kommenden Jahren steigen. Die Nachfrage komme vor allem aus China und anderen Schwellenländern, die mehr Rohöl brauchten, um den Wirtschaftsboom zu stützen. Das weltweite Angebot könne mit dieser Entwicklung nur bis 2010 Schritt halten. IEA-Chef Nobuo Tanaka sprach von einem dritten "Ölpreis-Schock". Die größten Energieeinsparungen seien bereits getätigt und die leicht erreichbaren Ölvorkommen bereits gefunden. US-Finanzminister Henry Brüsseler Spitzfindigkeiten: Tschechien erhält bei EU-Gipfel eine Ausnahmeregelung ...
Deutscher Aktienindex Dax unter Druck ... Paulson und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos erklärten in Berlin, sie sähen derzeit keine einfachen, kurzfristigen Möglichkeiten, den Ölpreis zu drücken. - Am Montag hatte der Preis für ein Barrel Leichtöl erstmals die Marke von 143 Dollar übersprungen.
(Deutsche Welle)
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