HARARE: Aus Furcht vor neuer Gewalt nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Simbabwe haben rund 200 Menschen in der Hauptstadt Harare Schutz in der US-Botschaft gesucht.
Botschafter James McGee erklärte, die Diplomaten arbeiteten mit Hilfsorganisationen zusammen, um die Menschen unterzubringen. Die Polizei bezog vor dem Gebäude Stellung. Ähnliche Zwischenfälle hatte es bereits in den vergangenen Tagen gegeben. Betroffen waren auch diplomatische Vertretungen Deutschlands, Schwedens und Südafrikas. Nach der ersten Wahlrunde in Simbabwe Ende März waren nach Angaben der Oppositionspartei MDC fast 100 Menschen getötet und Tausende verletzt worden.
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