DÜSSELDORF: Im Streit um den Kurs des Touristikkonzerns TUI hat der norwegische Großaktionär John Fredriksen erneut den Vorstandsvorsitzenden Michael Frenzel zum Rücktritt aufgefordert. Frenzel sei an der Spitze des TUI-Konzerns "untragbar", schrieb Fredriksen nach Angaben des "Handelsblatts" an den Aufsichtsrat des Unternehmens.
Fredriksen und Frenzel streiten seit Monaten über den Kurs von TUI. Der Großaktionär kritisiert vor allem Frenzels Vorhaben, die Schifffahrtssparte Hapag-Lloyd schnell abzuspalten. Fredriksen hält an TUI rund 15 Prozent der Anteile. Der deutsche Konzern ist der weltweit größte Reiseveranstalter.
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