BOGOTA: Die Regierung Kolumbiens hat Berichten widersprochen, wonach für die Befreiung der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt ein Lösegeld an die FARC-Rebellen gezahlt wurde. Das Verteidigungsministerium in Bogota stellte klar, dass entsprechende Meldungen falsch seien.
Ein FARC-Geisel Betancourt wieder auf freiem Fuss ...
Sarkozy betont Solidarität Frankreichs mit Israel ... Schweizer Radiosender hatte berichtet, die Befreiungsaktion im Dschungel sei inszeniert gewesen und die 2002 verschleppte Betancourt freigekauft worden. Die 46-Jährige war am Freitag nach Frankreich gereist, wo sie von Präsident Nicolas Sarkozy empfangen wurde. Dabei dankte sie der Regierung in Paris ausdrücklich für deren Bemühungen um ihre Freilassung. Frankreich habe vor allem dazu beigetragen, dass das kolumbianische Militär auf eine gewaltsame Befreiung verzichtet habe, sagte Betancourt. Sie besitzt neben der kolumbianischen auch die französische Staatsbürgerschaft.
(Deutsche Welle)
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