SEOUL: In Südkorea haben landesweit wieder zehntausende Menschen gegen den Import von amerikanischem Rindfleisch protestiert.
Die größte Demonstration fand in der Hauptstadt Seoul statt. Die Kundgebungsteilnehmer fordern, dass das jüngste Importabkommen zwischen der erst seit Februar amtierenden konservativen Regierung und den USA aufgehoben wird. Viele Koreaner befürchten die Einschleppung der Rinderseuche BSE durch Fleischeinfuhren aus den USA. Bei einer Gegendemonstration forderten hunderte Mitglieder von konservativen Gruppen das Ende der seit Wochen andauernden Proteste. Seit der Unterzeichnung des Abkommens im April hatte es in Südkorea fast täglich Straßenproteste gegeben.
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