MOSKAU: Im Konflikt um die abtrünnigen georgischen Kaukasusrepubliken Südossetien und Abchasien hat der russische Präsident Dmitri Medwedew zu Verhandlungen aufgerufen.
In einem Gespräch mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili forderte Medwedew nach Angaben seines Büros, die anhaltenden Spannungen in der Region nicht weiter anzuheizen. Beide Politiker hatten sich am Rande eines Festakts in der kasachischen Hauptstadt Astana getroffen. Am Freitag waren bei einem Angriff georgischer Truppen auf Südossetien zwei Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. Die Regierung Südossetiens ordnete daraufhin eine "Generalmobilmachung" an. Südossetien und Abchasien hatten sich nach dem Ende der Sowjetunion in Unabhängigkeitskriegen von Georgien gelöst. Völkerrechtlich gehören sie weiter zu Georgien, sind jedoch wirtschaftlich von Russland abhängig.
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