BERLIN: Die große Koalition will die Freizügigkeit für unqualifizierte Arbeiter aus den neuen osteuropäischen EU-Staaten um weitere zwei Jahre auf 2011 verschieben.
Im Gegenzug solle der Zugang qualifizierter Fachkräfte zum deutschen Arbeitsmarkt erleichtert werden, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl, dem 'Kölner Stadt-Anzeiger'. So sei geplant, geduldeten Akademikern und Facharbeitern aus den östlichen EU-Ländern bereits dann eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis zu gewähren, wenn sie zwei Jahre lang in Deutschland in ihrem erlernten Beruf gearbeitet hätten. Auch solle die Verdienstgrenze, von der an sich ausländische Spezialisten nicht mehr einer Prüfung durch die Bundesagentur für Arbeit unterziehen müssen, von gut 86.000 auf 63.600 Euro gesenkt werden.
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