KABUL: Durch den folgenschwersten Anschlag seit dem Sturz der Taliban vor sieben Jahren sind in der afghanischen Hauptstadt mindestens 41 Menschen getötet und rund 140 verletzt worden.
Der Attentäter fuhr dabei ein mit Sprengstoff beladenes Auto in zwei Diplomatenfahrzeuge vor der indischen Botschaft in Kabul. Die afghanische Regierung machte pakistanische Geheimdienstkreise für die Tat mitverantwortlich. Die radikal-islamischen Taliban-Milizen stritten jede Beteiligung ab. Die meisten Todesopfer waren Zivilisten. Darüber hinaus wurden drei indische Diplomaten und sechs afghanische Soldaten getötet. Indien unterhält enge Beziehungen zu Afghanistan und finanziert dort eine Reihe von Infrastruktur-Projekten.
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