BERLIN: Der deutsche Arbeitsmarkt soll nach dem Willen der Bundesregierung erst 2011 für unqualifizierte Arbeitskräfte aus den neuen Mitgliedsländern der Europäischen Union in Osteuropa geöffnet werden.
Wie Regierungssprecher Thomas Steg in Berlin mitteilte, erwägt die Bundesregierung die vollständige Freizügigkeit um weitere zwei Jahre zu verschieben. Dagegen solle die Zuwanderung hoch qualifizierter Fachkräfte erleichtert werden. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung gefallen, so Steg weiter. Mit dem EU-Beitritt von zehn Staaten im Jahre 2004 war den bisherigen Mitgliedern die Möglichkeit eingeräumt worden, die Arbeitnehmer-Freizügigkeit für maximal sieben Jahre einzuschränken. Nach fünf Jahren ist eine Verlängerung um zwei Jahre aber nur dann möglich, wenn eine schwerwiegende Störung des heimischen Arbeitsmarktes zu befürchten ist.
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