MÜNCHEN: Ein halbes Jahr nach ihrem brutalen Überfall auf einen Rentner in der U-Bahn der bayerischen Landeshauptstadt sind die beiden Täter wegen versuchten Mordes zu hohen Haftstrafen verurteilt worden.
Das Landgericht München verhängte gegen einen 21-jährigen Türken zwölf Jahre Haft nach dem Erwachsenenrecht und gegen einen zur Tatzeit 17 Jahre alten Griechen achteinhalb Jahre Jugendstrafe. In seiner Urteilbegründung sprach der Vorsitzende Richter von einer völlig sinnlosen Tat auf sittlich niedrigstem Niveau. Die beiden hatten den Mann zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt, weil er sie auf das Rauchverbot in der U-Bahn hingewiesen hatte. Die Verteidiger kündigten umgehend Revision an.
(Deutsche Welle)
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